Werkbeiträge

Mit den jährlichen Werkbeiträgen fördert die Fachstelle Kultur professionelle Zürcher Künstlerinnen und Künstler. Die Werkbeiträge in der Höhe von je Fr. 24‘000 bieten Kunstschaffenden finanzielle Unterstützung, um ein Projekt oder ein Werk auszuarbeiten sowie die künstlerische Tätigkeit weiter zu entwickeln. 
Die Vergabe der Werkbeiträge erfolgt  in einem zweistufigen Verfahren: Auf der ersten Stufe werden Dokumentationen/Portfolios, auf der zweiten Stufe Originalarbeiten beurteilt. Die Gesuchsprüfung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit einer Jury, die sich aus Mitgliedern der kantonalen Kulturförderungskommission (Fachgruppe Bildende Kunst: Nanni Baltzer, Alexandra Blättler, Bob Gramsma, Ron Temperli) sowie externen Fachpersonen zusammensetzt (2017: Konrad Bitterli, Kurator und designierter Direktor des Kunstmuseums Winterthur). Die Jury empfiehlt der Fachstelle Kultur auf Grund der Dokumentation jene Kunstschaffenden, die zur Präsentation ihrer Originalarbeit an der kantonalen Werkschau eingeladen werden. Massgeblich für die Vergabe eines Werkbeitrags ist die künstlerische Qualität und Originalität der ausgestellten Arbeit.

Gesuche werden nach folgenden Kriterien beurteilt:

  • künstlerischer Leistungsausweis 
  • Entwicklungspotenzial
  • Eigenständigkeit und Aktualität der künstlerischen Arbeit
  • Resonanz in der Öffentlichkeit (Publikum, Medien, Fachwelt)

Eingabemodalitäten:

  • Ein Gesuch einreichen können Kunstschaffende, die ihren Wohn- und Steuersitz im Kanton Zürich haben. Bei Künstlerduos muss mindestens ein Mitglied, bei Künstlergruppen die Mehrheit der Mitglieder den Wohn- und Steuersitz im Kanton haben.
  • Kunstschaffende, die eine Grundausbildung (Bachelorstudium) an einer Kunst- oder Kunsthochschule absolvieren, sind nicht zugelassen.
  • Kunstschaffende, die vom Kanton Zürich einen Werkbeitrag erhalten haben, können im Folgejahr kein Gesuch einreichen.
  • Kunstschaffende, die bereits drei Mal einen Werkbeitrag des Kantons Zürich erhalten haben, sind von der Gesuchseingabe ausgeschlossen.
  • Dokumentation: Eine PDF-Datei (max. 10 MB). Sie enthält neben der konzentrieren, informativen Werkdokumentation der letzten drei Jahre, eine Kurzbiografie inkl. Angaben zur Ausbildung sowie ein Verzeichnis aller erhaltenen Beiträge, Preise und Atelieraufenthalte. Allfällige Links zu relevanten Video- und /oder Audioarbeiten sind in der Werkdokumentation als Hyperlink anzugeben.
  • Machen Sie sich frühzeitig vor Ablauf des Eingabetermins mit der elektronischen Gesuchseingabe vertraut. Allfällige technische Verzögerungen liegen in der Verantwortung der gesuchstellenden Person.

Nächster Eingabetermin

31. März 2018
Einladung zur Werkschau erfolgt schriftlich bis Mitte Juni 2018.

Termine für Werkschau 2017 im Museum Haus Konstruktiv

Werkanlieferung und Aufbau: 13. bis 15. September 2017
Vernissage: Mittwoch, 20. September 2017, ab 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. September bis 1. Oktober 2017
Abbau und Werkabholung: 2. und 3. Oktober 2017 

Gesuche stellen

Bitte reichen Sie Ihr Gesuch über das elektronische Gesuchsportal der Fachstelle Kultur ein: